Hi, nice to meet you
Als Umweltingenieurin mit kreativer Ader verbinde ich Fachexpertise mit ästhetischem Anspruch. Meine Stärke liegt darin, interdisziplinär zu denken: Ich kombiniere Umweltingenieurwissen mit gestalterischem Flair und übersetze komplexe Daten in verständliche, visuell ansprechende Formate. Bald auch für dich?

Preise und Nominierungen
1. Platz – Scientists as Filmmakers
Global Science Film Festival 2019
Film: "Connectivity" (Team: 5 Personen)
3. Platz – Luzerner Photomarathon 2025
Ca. 200-250 Teilnehmende
5 Fotothemen in 5 Stunden
5. Platz – Luzerner Photomarathon 2023
Ca. 200-250 Teilnehmende
5 Fotothemen in 5 Stunden
Motivation
Mich treibt der Wunsch an, die Welt lokal zu verbessern. Keine grossen Weltrettungs-Fantasien, sondern konkrete Veränderungen vor der eigenen Haustür. Ein renaturierter Bach hier, eine aufgeklärte Gemeinde dort – Schritt für Schritt.
Was mich an der Natur fasziniert, ist ihre stille Schönheit: Borke, die in der Sonne aufspringt und plötzlich magisch wirkt. Zellstrukturen unter dem Mikroskop, die aussehen wie abstrakte Kunst. Ein Baumquerschnitt, der Jahrzehnte in konzentrischen Ringen erzählt. Oder die spiralförmigen Muster in Schneckenhäusern, die nach mathematischen Prinzipien wachsen und dabei ihre Proportionen perfekt beibehalten – Natur als Meisterin der Geometrie.
Diese Faszination für Natur bringt mich aber auch immer wieder ins Grübeln. Nehmen wir CO2: Ein Baum bindet je nach Art und Alter zwischen 10 und 40 Kilogramm CO2 pro Jahr. Eine 80-jährige Buche hat über ihr Leben etwa 1.4 Tonnen gespeichert, eine schnellwachsende Douglasie sogar 3.5 Tonnen – kostenlos, nebenbei, während sie Lebensraum schafft und Luft reinigt. Auf der anderen Seite gibt es Direct Air Capture-Anlagen wie die von Climeworks in Island, die mit Hightech CO2 direkt aus der Luft filtern. Aktuell kostet das noch über 1000 Dollar pro Tonne, bis 2030 sollen es 400 bis 600 Dollar werden. Ein faszinierendes Spannungsfeld: Bäume pflanzen oder Luft absaugen? Natur gegen Technik? Oder beides? Die Antwort ist selten schwarz-weiss, und genau das macht Umweltthemen so komplex.
Komplexe Zusammenhänge brauchen einfache Sprache und gutes Anschauungsmaterial – sonst bleiben sie in der Expertenblase stecken. Deshalb übersetze ich Fachliches in Visuelles: Infografiken, die auf einen Blick erklären, Datenvisualisierungen, die Muster sichtbar machen, Fotografien, die Geschichten erzählen.
Werdegang
Präsentationen waren früher mein Albtraum. Knie schlottern, Blackouts, Schweissausbrüche. Bis ich mir die entscheidende Frage stellte: Warum erzähle ich das eigentlich? Sobald ich merkte, dass mich das Thema selbst packt, sprang der Funke über. Die Leute fingen Feuer, stellten Fragen, diskutierten mit – und plötzlich ging mir das Herz auf statt der Magen um. Heute bin ich Spielleiterin für TTRPGs wie Dungeons & Dragons und erschaffe für meine Spielgruppe ganze Welten mit verzwickten Plots. Storytelling vom Feinsten, nur mit mehr Würfeln und weniger PowerPoint.
Meine fachliche Basis habe ich mir an der ZHAW geholt – Umweltingenieurwesen mit Vertiefung in erneuerbaren Energien und Ökotechnologien. Später kam der Besuch eines CAS in Data Visualization an der Hochschule der Künste Bern dazu, weil Daten erst durch gute Gestaltung sprechen. Angefangen hat alles mit einer Maturität im musischen Profil – schon damals war klar, dass ich beides brauche: Kopf und Hand, Analyse und Kreativität.
Mein beruflicher Weg führte mich vom Studentenjob als Kellnerin über den Journalismus zum Raumplanungsbüro und schliesslich zur Umweltkommunikation. Dort übersetzte ich vier Jahre lang Biodiversitäts- und Naturschutzthemen in visuelle Formate – von Infografiken über Animationen bis zu Fotoreportagen. Aktuell entwickle ich im Atelier für Zukunftsdesign der Stiftung Enzian nachhaltige Produkte mittels 3D-Druck und Prototyping – Kreislaufwirtschaft zum Anfassen.
Was alle Stationen verbindet: Die Lust, Dinge verständlich zu machen, die auf den ersten Blick sperrig wirken. Umwelt ist komplex, aber sie muss nicht kompliziert erklärt werden.
Portrait im Heft "Perspektiven"
Wer's interessiert: 2023 wurde ich im nationalen Studienratgeber «Perspektiven: Umweltwissenschaften» als eine von fünf Berufstätigen porträtiert – in meinem Fall als Umweltkommunikatorin, die komplexe Umweltthemen verständlich macht.