Reliefkarte Kanton Aargau
Auftraggeber:in
Rolle
Team
Tools
Abgabe
Datum
Link
Kanton Aargau, Abteilung Landschaft und Gewässer
Konzeption, Koordination
Zusammenarbeit mit Knecht Modellbau
QGIS (Geodaten), Karten, Konzeptskizzen
Physisches 3D-Reliefkarte
2020
Eine Person beim Kanton Aargau verwaltete die Sanierung von 50+ Kleinwasserkraftwerken in einer über Jahre gewachsenen Excel-Datei – mit historischen Daten, aktuellen Projekten, Notizen und To-dos. Was für sie selbst Sinn ergab, war für Kolleg:innen schwer nachvollziehbar. Verschiedene digitale Lösungsansätze wurden geprüft, brachten aber keine wesentliche Verbesserung. Die Berichterstattung an den Bund blieb aufwändig.
Challenge
Wie macht man 50+ Wasserkraftwerke mit unterschiedlichem Sanierungsstatus sichtbar – für Kolleg:innen, für die Geschäftsleitung, für den Regierungsrat? Und wie schafft man ein System, das sich einfach updaten lässt, ohne jedes Mal in Excel zurückzukehren? Ich musste aus der über Jahre gewachsenen Excel-Datei die relevanten Informationen filtern. Dann kam die Koordination mit der Modellbaufirma Knecht und Partner über mehrere Prototypen-Schlaufen, bis Massstab, Farbsystem und Magnet-Mechanik stimmten.
Solution
Mein Vorschlag war eine physische Reliefkarte. Ich koordinierte die Umsetzung mit der Modellbaufirma Knecht und Partner, reduzierte die Daten auf das Wesentliche und entwickelte ein visuelles System für die Status-Anzeige. Magnete zum Umstecken. Die grosse, hölzerne CNC-gefräste Karte hängt jetzt im Eingangsbereich – Status auf einen Blick, Updates mit einem Handgriff, Berichterstattung mit einem Foto erledigt.
Klar, eine pysische Karte ohne digitale Anbindung, muss händisch und als zusätzlicher Schritt angepasst werden. Das ist der grosse Nachteil eines solchen Systems. Aber wenn der Nutzen gross genug ist, das Team klein genug und die Anpassung schnell und einfach vorgenommen werden kann, funktioniert das System.
Impact
Bei der Einweihung der ALG-Renovation wurde die Karte mit Regierungsrat Stephan Attiger präsentiert und dient seither auch als dekoratives Element im Aufenthaltsbereich.










